Dieses Spiel wurde erst mit Verspätung angepfiffen, da ein etatmäßiger Schiedsrichter nicht auftauchte. Matthias Damm sprang ein und pfiff die Begegnung etwa 20 Minuten später an. Die Zeit reichte Taner Akbulut aber scheinbar trotzdem nicht, denn bei Anpfiff war er noch nicht auf dem Platz.
Zwei Distanzschüsse von Philipp Timpe (6.) und Christopher Bicher (9.) waren das einzige, was der TSC in den ersten Minuten zustande brachte. In der 11. Minute hatten die Gastgeber nach einem Freistoß eine große Möglichkeit. Nur eine Minute später machten sie es dann besser. Der Ball zappelte in den Maschen hinter Horst Eilers, doch der Schütze befand sich im Abseits. In der 18. Minute verdrehte sich Bicher das Knie, für ihn rückte Daniel Bösken in die Partie.
In der 23. Minute konterten die Brünninghauser gefährlich, der Schuss ging jedoch über das Gehäuse. Drei Minuten später schien Akbulut schon durch zu sein, in der Mitte warteten zwei TSC-Akteure, doch die Gastgeber konnten ihn vor der Hereingabe stoppen. Nach einer Flanke vom starken Philipp Timpe kam Daniel Bösken zum Kopfball. Diesen setzte er jedoch daneben (37.). Dann waren wieder die Gastgeber am Drücker und hätten das 1:0 erzeilen müssen. Mit zwei Mann stand der FCB plötzlich alleine vor Eilers. Bei letzterem konnte der TSC sich bedanken, denn Eilers rettete mit einer spektakulären Glanztat.
Nur zwei Minuten später kam wieder die Eintracht. Erneut war es Timpe, der von links flankte. Und erneut war es Bösken, der in der Mitte lauerte. Doch auch diese ließ er ungenutzt.
In der zweiten Hälfte kam Karsten Malewski für Victor Rodrigo-Jimenez in die Partie. Das Spiel blieb unverändert. Mal war es Brünninghausen, mal die Eintracht, die ihr Heil in der Offensive suchten. In der 48. Minute köpfte ein Brünninghauser nach einem Eckstoß daneben. Die Gäste von der Flora machten es besser. Bei einer Ecke von Stefan Bittner belohnte sich Timpe selbst für seine gute Leistung und köpfte den Ball zur 0:1-Führung in die Maschen (52.). Doch anstatt der Treffer der TSC-Mannschaft Stabilität verlieh, kamen die Brünninghauser wieder etwas stärker auf. Einen Freistoß von der halblinken Seite ließ Eilers klatsche – ein Brünninghausen-Akteur staubte zum Ausgleich ab (55.). In der 60. Minute hatte der FCB die Chance zur Führung, doch sie vergaben. In der 71. Minute war die Eintracht wieder an der Reihe. Einen platzierten Schuss von Akbulut hielt Brünninghausens Schlussmann gerade noch. Die anschließende Ecke nutzte Danny Kautz nicht, er köpfte über das Gehäuse. In der 75. Minute kam es dann zur größten Chance im Eintracht-Spiel: Nach einer Timpe-Flanke kam Ümit Aksu freistehend aus etwa fünf Metern zum Abschluss. Den Ball bugsierte er jedoch neben das Gehäuse. In den folgenden Minuten kamen die Gastgeber immer häufiger über außen in das Spiel und zeigten dabei die Löcher in Eintrachts Defensive auf. Ein Angriff über außen war es auch, der den 2:1-Treffer einleitete (84.). Abermals mehrere Brünninghauser standen bei diesem Treffer in der Mitte frei. Die Brünninghauser entdeckten die löchrige linke Abwehrseite ebenfalls. Und so führte eine Flanke von dieser zum 3:1-Treffer (85.). Die Partie war damit endgültig entschieden.